Stammtisch der SPD Pullach

Der monatliche Stammtisch der SPD Pullach in der Wawi. Als Gast Chrisitine Kammermeier, ehem. Bürgermeisterin von Baierbrunn. Themen u.a. Windenergie im Forstenrieder Park

Seelenwärmer bei IDEE E COMPLEMENTI

Das CAFÉ E COMPLEMENTI ist nach den Betriebsferien wieder geöffnet!
Besuchen Sie unser Café und lassen Sie sich von unseren hausgemachten Kuchen und Quiches und unseren Seelenwärmer-Suppen verwöhnen. 

IDEE E COMPLEMENTI
Sollner Straße 43b81479 München
www.complementi.eu
089 / 759 849 72
Öffnungszeiten:
Mo bis Fr: 10.00-18.30 Uhr
Sa: 10.00-18.00 Uhr

CAFÉ E COMPLEMENTI
Öffnungszeiten:
Mo: Ruhetag im Café
Di bis Fr: 10:00 – 18:00 Uhr
Sa: 10:00 – 18:00 Uhr

 

Buchvorstellung: Die Gartenstadt Pullach – Pullacher Schriftenreihe

Künstleridee und Geschäftsmodell: Die Gartenstadt Pullach
ANGELIKA BAHL-BENKER

(Pullacher Schriftenreihe, Band 10, 153 Seiten, zahlreiche Abbildungen)

In den 1920er Jahren, vor dem Hintergrund der großen Wohnungsnot, begannen die Holzbauunternehmer Moritz Kowalski und Fritz Glasser zusam- men mit dem Architekten und Künstler Richard Riemerschmid den Bau einer Holzhaus-Gartenstadt in Pullach. Ab 1926 lebten die ersten Bauherren und ihre Familien zufrieden in den innovativen Häusern. Bald zeigte sich jedoch, dass die neue Siedlung aus dem laufenden Verkauf von Grundstücken und Häusern nicht finanzierbar war. Die erste deutsche Bausparkasse, gegründet in Wüstenrot, gab Kredite und übernahm bald selbst Erschließung, Vermarktung und Finanzierung. Nun wurden überwiegend Steinhäuser gebaut. 1937 waren alle Grundstücke verkauft und wurden vielfach noch vor dem Krieg bebaut.

Bereits um 1970 wurden die ersten Holzhäuser abgerissen. Heute stehen nur noch wenige, teilweise denkmalgeschützt. Darüber hinaus sind bisher auch noch Teile des ursprünglichen Gestaltungskonzepts und der Steinhäuser der Anfangszeit erhalten – all dies prägt die Atmosphäre der auch heute geschätzten Wohngegend.

Aktueller Status zum Gelände des RVC Reitvereins Corona

Das vom RVC genutzte Grundstück möchte der Verpächter, eine Erbengemeinschaft verkaufen.

Hier die Sachlage:

Das Gelände befindet sich im Außenbereich der Stadt München (LHM), die mögliche Nutzung der Flächen beschreibt der Flächennutzungsplan (https://geoportal.muenchen.de/portal/master/).

Informationen zum Charakter des Flächennutzungsplans gibt die LHM unter https://stadt.muenchen.de/infos/bauleitplanung-muenchen.html (https://stadt.muenchen.de/infos/bauleitplanung-muenchen.html:) und informiert: „Der Flächennutzungsplan mit integrierter Landschaftsplanung stellt die Grundzüge der räumlichen Entwicklung für die Gesamtstadt dar und dient als Leitlinie für die Verteilung von verschiedenen Nutzungen innerhalb des Stadtgebiets. Er umfasst das gesamte Stadtgebiet.“

Die vom Verein genutzten Flächen sind im Flächennutzungsplan als Sportfläche (im Bereich der Gebäude und des Hofs), Allgemeine Grünfläche, Ökologische Vorrangfläche/Grünfläche und Allgemeines Wohngebiet ausgewiesen.

Die mögliche Nutzung „Allgemeines Wohngebiet“ betrifft nur einen Teil der Galoppbahn und die nördlich davon liegenden Holzkoppeln und nur in diesem Bereich der RVC Flächen ist nach derzeitigem Stand eventuell mit einer späteren Bebauung zu rechnen.

Bevor eine Bebauung möglich wird, müssen jedoch die Grundzüge des Flächennutzungsplans erst in einem ordnungsgemäßen Verfahren nach dem Baugesetzbuch in einem Bebauungsplan konkretisiert werden. Damit erst können rechtsverbindliche Festsetzungen entstehen und eine Bebauung geplant werden. Da bisher kein Bebauungsplan zum gesamten betroffenen Bereich existiert, ist nicht mit einer kurzfristigen Bebauung zu rechnen.

Da der Verpächter Flächen im Außenbereich der Stadt München verkaufen will, die im Flächennutzungsplan als „Allgemeines Wohngebiet“ ausgewiesen sind, tritt ein Vorkaufsrecht der Stadt München LHM in Kraft. Die Stadt kann damit entscheiden, ob sie in den Verkauf einschreitet und die betroffenen Flächen „Allgemeines Wohngebiet“ erwirbt.

Der Stadtrat der LHM hat in einer Vollversammlung Ende Juli von diesem Vorkaufsrecht Gebrauch gemacht (siehe Bericht der SZ am 12.08.2022). Mit Nutzung des Vorkaufsrechts besteht nun auch die Möglichkeit, dass die LHM das gesamte Vereinsgelände erwirbt. Diese aus unserer Sicht sehr positive Möglichkeit wird jedoch von einigen Faktoren und Beteiligten beeinflusst und unterliegt einer Frist, die erst im Nachgang der Ausübung des Vorkaufsrechts besteht und derzeit noch läuft. Daher: Wann und in welchem Umfang ein Besitzerwechsel des Vereinsgeländes stattfindet, ist derzeit noch völlig offen.

Um die Zukunft des Vereins aktiv mitgestalten zu können, steht der Vorstand weiterhin mit Vertretern des Bezirksausschuss 19 und des Stadtrats im Austausch.

Besondere Unterstützung erhält der Verein durch den Bezirksausschuss 19, der sich in seiner Stellungnahme zur weiteren Bebauung um unser Gelände herum zu unserem Verbleib geäußert hat: „Der Reitverein Corona München Solln e.V. genießt zudem aus Sicht des BA 19 vollumfänglichen Bestandsschutz.“