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Ein Denkmal an der Isar – Der Höllriegelpark

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Der Monopteros 1929. Die Grundplatte des früheren Aussichtspunkts
ist erhalten.

„Steinmetz des Königs“ (Ludwig I) wurde Franz Höllriegel genannt. Mitte des 19. Jahrhunderts kam er ins Isartal, um Nagelfluh abzubauen; der König soll ihm als Dank für seine Arbeiten den Steinbruch nahe Buchenhain geschenkt haben. Höllriegel baute einen florierenden Betrieb zur Gewinnung von Nagelfluh auf – mit zeitweise mehr als 200 Arbeitern, vor allem aus Italien. 

Er realisierte noch einen anderen Plan. Ergänzend zu seinem Wohn- und Wirtschaftsgebäude (heute Brückenwirt) entstand bis 1858 am Ufer der Isar ein kleiner Landschaftspark mit einer kleinen Kapelle, einer Mariensäule, einem Andachtskreuz mit Betbank, einer „Bierhütte“ zur Rast zwischen Brückenwirt und Steinbruch und einem Monopteros mit schöner Aussicht ins Isartal. Teile von all dem sind erhalten. Von den früheren Wiesenflächen mit einzelnen bizarren Nagelfluhfelsen ist noch eine einzige Blumenwiese übrig, die den früheren Gesamteindruck des Park erahnen lässt. 

Die Pullacher Agenda 21 hat sich für Informationsschilder engagiert, so dass sich nun die erhaltenen Spuren der Monumente und der Parkanlage allen Interessierten erschließen. 

Mit freundlicher Genehmigung des Pullacher Geschichtsforums e.V.
Das Geschichtsforum ist ein Treffpunkt für Interessierte an der Geschichte Pullachs und seiner Umgebung und lädt herzlich zu seinen öffentlichen Veranstaltungen ein. Termine und Kontakt: pullacher-geschichtsforum.de

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