Flash! Trip! Kick! Sich Botticelli Baby live zu geben, heißt schweißnasses Haar, Muskelkater am nächsten Tag und Dauergrinsen im Gesicht! Wie bereitet man sich darauf vor? Gar nicht! Man kommt, wie man ist und lässt es krachen! Um dem wilden Sound das zu geben, was man als eine Mischung aus Jazz, Punk, Blues, Folk und Pop beschreiben muss, benötigt es genau sieben verschiedene Ingrediens. Und zwar in Gestalt von Musikern und in Form ihrer Instrumente! Es ist ein Rausch, ein einziges Fest, wenn die Band auftritt. Die sieben Typen wirken wie fest zusammengefügtes Material, unverwüstlich und doch extrem chaotisch. Jedes Instrument bringt seine individuelle Stärke mit und schiebt den gesamten Karren damit auf Mission Ekstase auf irgendeinen fremden Planeten! Wo genau der ist, weiß man nach dem Konzert dann auch nicht mehr… Und dann macht‘s mit einem Mal Peng! – und es beginnt ein fruchtiges Klang-Chaos, das sich dann plötzlich zu einer Allianz zusammenschließt und vor Kraft strotzend in das ebenfalls schweißnasse Publikum geschleudert wird. Punktgenau, wie ein gezielter Golfschlag ins Loch. Klingt übertrieben? Mag sein, aber wer das mitgemacht hat, weiß, wovon hier die Rede ist!