Buchtipp zum Thema Selbstversorgung

Mein Buchtipp für euch: „Selbstversorgung – Dein eigenes Gemüse anbauen, mit Hühnern kuscheln, in selbst gebackenes Brot beißen“ von Marie Diederich, erschienen im @loewenzahnverlag

Wie Herzenswünsche ihren Weg finden – auch davon erzählt dieses wunderschön bebilderte Buch, das Anfänger der Selbstversorgung gut an die Hand nimmt. Marie Diederich hat sich schon als Kind einen Garten mit selbstangebautem Gemüse und Ziegen gewünscht – und ist auf unkonventionellen Wegen ihrer Sehnsucht gefolgt. Einen eigenen Garten hatte sie nicht – hat aber Menschen gefunden, bei denen sie ihre Beete errichten durfte, im Tausch hat sie den Rasen gemäht. Drei eigene Zicklein hatte sie schon mit 12 von ihren Eltern geschenkt bekommen, die klug und liebevoll erkannten, dass das keine kurzlebige Laune ihrer Tochter ist. (Auch die Ziegen weideten auf Wiesen von freundlichen Nachbarn.) Das scheinbar Unmögliche wuchs wie ein wunderbarer Apfelbaum.

Inzwischen ist Marie Diederich 27 Jahre alt, hat einen kleinen Sohn, studierte ökologische Landwirtschaft und betreibt den youtube-Kanal „Wurzelwerk“, der aktuell über 250.000 Abonnenten hat. Zu Recht – dort gibt sie ihr fundiertes Wissen in klaren Worten und mit ganz viel Herzblut weiter. Ihr Buch steht jetzt auf der Spiegel-Bestsellerliste – Platz 1. Ich freu mich sehr für sie!

 

Auf 315 Seiten erklärt sie den Start in eine kleine Selbstversorgung (auf dem Balkon oder im Garten) gut lesbar und mit viel Begeisterung. 40 Pflanzenportraits sind eingeteilt nach Anfänger-, Fortgeschrittenen-, und Könnerpflanzen – und ihre Tipps für natürliche Dünger und giftfreie Schädlingsabwehr sind leicht umzusetzen. Dazu gibt es Anleitungen für das Anlegen von gemulchten Kompostbeeten, die den Aufwand fürs Gießen und Jäten auf ein Minimum reduzieren.

Ein Kapitel widmet sich der Tierhaltung (Hühner, Ziegen, Schafe), das für mich auch sehr interessant war (auch wenn das für mich aus Platzmangel leider gerade nicht in Frage kommt …) – und viele Anleitungen zum Konservieren der Ernte und zum Brotbacken.

Habt ihr auch Lust auf etwas Selbstversorgung? Radieschen? Obstbäume? Eigene Hühner?

Anja Salewsky
089-48998416
a.salewsky@gmx.de

Zamstopseln – mehr als ein Stück Blech

Wir sind Zamstopseln. Für uns ist ein Kronkorken mehr als ein kleines Stück Blech, das eine Getränkeflasche verschließt. Wir sehen in diesem Kronkorken eine Chance, die Welt ein bisschen besser zu machen. Sammle Kronkorken und tue damit nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern unterstütze gleichzeitig soziale Projekte!

Die kleinen Weißblech-Scheiben sind für viele lediglich Abfall und werden entsorgt, dabei sind sie ein recycelbarer Rohstoff.

Abgabeorte in Solln und Pullach:

Pullacher Wertstoffhof: Zugspitzstr. 4, Gewerbegebiet Höllriegelskreuth
Öffnungszeiten: Mittwoch, 14.00 – 18.00 Uhr, Freitag, 14.00 – 18.00 Uhr, Samstag, 9.00 – 16.00 Uhr

Hargesheimer Raumausstattung, Reismühlenstrasse 9, 81477 München- Solln
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 09.00-16.00 Uhr

Wohin der Erlös geht, findest du auch auf www.Zamstopseln.de

Bei der letzten Öffnung am vergangenen Samstag haben wir ca. 69.760 Kronkorken sammeln welche ca. 140kg entsprechen.

Müll Musketiere Sammelaktion

Im März trafen sich die Müll Musketiere zu einer gemeinsamen Sammelaktion und haben an der S-Bahn entlang innerhalb einer Stunde wahre Müllberge gesammelt… unter anderem einen alten Autoreifen und ein Fußballtor.

Die Sollner Müll-Musketiere verabreden sich gelegentlich zum gemeinsamen Müllsammeln, um unsere Umgebung schön und sauber zu halten, Umwelt und Tiere danken, wenn Zigarettenkippen und Glasscherben aufgesammelt werden. Wer mitmachen möchte, meldet sich bei Anja: a.salewsky@gmx.de oder eine Nachricht per Handy an 0178 – 10 55 353

Anjas Gartentipps

Das Lungenkraut ist eine mehrjährige Staude, die sich über unterirdische Rhizome langsam ausbreitet. Sie blüht von März bis Mai und ist eine beliebte Futterpflanze für Bienen und Hummeln. Wusstet ihr, dass das Lungenkraut durch die Farbe seiner Blüten mit Bienen kommuniziert? Rosa Blüte = „Hei, ich wurde noch nicht bestäubt! Hier gibt es Nektar zu holen.“ Blaue Blüte = „Sorry, we are out of food.“ Soll heißen: Ich wurde bestäubt und bei mir gibts nix mehr zu futtern. Das funktioniert durch den ph-Wert, der sich verändert, nachdem eine Blüte bestäubt wurde. Ich mag diese heimische Staude sehr – sie blüht dann, wenn noch wenig los ist draußen im Garten, und sie ist recht pflegeleicht. Vollsonne und Trockenheit verträgt sie allerdings nicht, also gönnt ihr einen Schatten- oder Halbschattenplatz und umgebt die Pflanze mit etwas Mulch, damit sich die Feuchtigkeit dort länger hält.

Ihr könnt Anja auf Insta folgen: @wilde_freude_muenchen

SoLaWi – genossenschaftliches Gemüse


Im Isartal entsteht eine solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) als Genossenschaft mit dem Ziel, lokales Bio-Gemüse für 500 Haushalte im Isartal, von Wolfratshausen bis Pullach zu produzieren.
Es gibt südlich von München so gut wie keinen Gemüseanbau (Ausnahme evtl. Kartoffeln), sondern überwiegend Tierhaltung im landwirtschaftlichen Bereich. Die Ware von Bio-Direktvermarktern ist zum größten Teil zugekauft. Die SOLAWI Isartal dagegen garantiert tatsächlich vor Ort angebaute Bio-Qualität – teilweise sogar DEMETER-zertifiziert – die auf kurzen Transportwegen fast vor die Haustüre geliefert wird.


In einer SoLaWi verantworten Verbraucherinnen und Erzeugerinnen gemeinschaftlich die Produktion von ökologischen, regionalen und saisonalen Lebensmitteln. Die Mitglieder kaufen nicht einzelne Produkte, sondern investieren in die Produktion und teilen den Ertrag aus der Ernte.

Die SoLaWi sucht noch:
weitere landwirtschaftliche Flächen ab 5 Hektar zum Gemüseanbau
– Gemüsegärtner*innen
– Genossenschaftsmitglieder

Wer interessiert ist, kann gerne mitmachen!
Infos unter: https://solawi-isartal.de