Bürgerbrief Pullach – Fördersumme des Klimaschutzprogramms fast verdoppelt

Liebe Pullacherinnen und Pullacher,

mit den besten Wünschen zum neuen Jahr möchte ich Sie im ersten Bürgerbrief des Jahres 2023 über eine sehr erfreuliche Neuerung informieren. Der Umwelt- und Mobilitätsausschuss des Pullacher Gemeinderates hat am 15. November beschlossen, dass der Fördertopf unseres Klimaschutzprogramms ab Januar fast um das Doppelte aufgestockt wurde. 400.000 Euro stehen dieses Jahr für die verschiedenen Förderbausteine zur Verfügung.

Auch kann ich einen „Neuzugang“ vorstellen, den Förderbaustein „Balkonkraftwerke“. Antragsberechtigt sind neben Eigentümerinnen und Eigentümern sowie Wohnungseigentümergemeinschaften auch Mieterinnen und Mieter! Die Anlage muss neu sein und im Marktstammdatenregister und beim Netzbetreiber angemeldet werden. Die Wechselrichterleistung darf maximal 600 Watt betragen. Wir fördern mit maximal 350 Euro. Die Förderhöhe beträgt 0,42 € je Wp (Watt Peak). Besonders zu beachten ist dabei, dass ein Nachweis über den Einbau bzw. das Vorhandensein einer sogenannten Wielandsteckdose erforderlich ist. Normale Schukosteckdosen werden nicht akzeptiert.

Zusätzlich wurde die Antragsstellung bei den meisten Förderbausteinen vereinfacht: Seit dem 01.01.2023 kann der Antrag bei vielen Bausteinen binnen sechs Monaten nach der Inbetriebnahme eingereicht werden. Hintergrund ist der derzeit herrschende zeitliche Druck seitens der Elektroinstallationsfirmen. Diese halten ihre Angebote meist nur ein bis zwei Wochen. Ihnen wird es nun ermöglicht, das beste Angebot sofort zu unterzeichnen. Bisher wurden noch keine Förderungen aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen abgelehnt. Anträge werden meistens aufgrund fehlender Unterlagen oder wegen nicht eingehaltener Fristen abgelehnt.

Beachten Sie aber bitte, dass bei einigen Förderbausteinen die „alte“ Regel gilt, d. h. erst müssen Sie einen Antrag stellen, dann die Inaussichtstellung abwarten, um dann das Angebot unterschreiben zu können.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Umwelt stehen Ihnen gerne für weitere Informationen zur Verfügung:

Mail: umwelt@pullach.de
Telefon: 089/744 744-400

Alles Gute noch einmal für dieses noch junge Jahr 2023. Friede, Gesundheit, Zufriedenheit und alles, was Sie sich für Ihr persönliches Glück wünschen – das wünsche auch ich Ihnen.

Es grüßt Sie herzlich
Ihre Susanna Tausendfreund Erste Bürgermeisterin

Der Stadtteilkultursommer 2023 kommt nach Solln!

Die Vorbereitungen zur Stadtteilwoche Forstenried-Fürstenried-Solln im Sommer 2023 laufen bereits auf Hochtouren

Vom 15. – 21. Juni findet auf Beschluss des Bezirksausschusses 19 eine Stadtteilwoche in Forstenried-Fürstenried-Solln statt. Das Kulturreferat wird dieses Kulturfestival hauptverantwortlich organisieren und durchführen.

Von den in den Vierteln ansässigen Vereinen, Initiativen, Institutionen, Künstlerinnen und Künstler wurden bereits zahlreiche konkrete Ideen und eine Fülle an unterschiedlichsten kulturellen Aktivitäten eingebracht. 

Hauptveranstaltungsort, neben vielen weiteren Spielorten im Stadtviertel, werden das große Veranstaltungszelt und das Gastronomiezelt auf der Grünfläche an der Herterichstraße (neben dem TSV Solln) sein. 

Das Kulturreferat lädt nun unter dem Motto „Wir machen was“ nochmals recht herzlich zur zweiten und letzten öffentlichen Vorbereitungssitzung ein. Auf der Sitzung werden die Programmplanungen vorgestellt und noch letzte Fragen geklärt. 

Zweite Vorbereitungssitzung:

Stadtteilwoche Forstenried-Fürstenried-Solln 2023 

Termin: Mittwoch, 18.01.2023, 19.00 Uhr

Ort: Pfarrsaal St. Johann Baptist, Fellererplatz 7

Weitere Informationen sind auch im Internet unter: www.stadtteilwochen-muenchen.de 

einsehbar.

Rückblick Sollner Adventszauber: Über 15.000 Euro für den guten Zweck

Bei idealem Wetter fand der Sollner Adventszauber Anfang Dezember statt.
Rund 1.000 Besucherinnen und Besucher aus Solln und Umgebung haben die Benefiz-Veranstaltung besucht und für wohltätige und gemeinnützige Projekte vor Ort gespendet.

Knapp 1.000 Bratwürste in der Semmel, 450 Liter Glühwein, 300 Waffeln & 300 Crêpes, je 70 Liter Gulasch- und Kürbissuppe, je 100 Liter Glüh- und Weihnachtsbier wurden ausgegeben.

Die Pfadfinder und Kirchenjugend sowie viele weitere Helferinnen und Helfer waren toll engagiert mit an Bord. Und der bayerische Staatsminister der Justiz, Herr Georg Eisenreich, kam überraschend auf einen Glühwein vorbei.

Die Kinder hatten Freude rund um das Vorlesezelt und konnten das Feuerwehrauto und den Krankenwagen besichtigen.

Inzwischen gibt es bereits ein verstärktes Interesse weiterer Vereinigungen die Benefiz-Veranstaltung 2023 aktiv zu unterstützen.

Benefizveranstaltung der FIVV AG
unterstützt vom: Pfarrverband Solln

und den Sponsoren:

Isartaler Tisch e.V. und Simmel – Aktion

In unserem EDEKA Markt in Pullach könnt ihr jetzt wieder helfen, wo Hilfe nötig ist. Für uns ist das immer eine ❤-Angelegenheit. Gerade jetzt wo die Inflation so stark zu schlägt und alles teuerer wird. Aktuell starten wir wieder eine Aktion mit dem Isartaler Tisch e.V. Hierbei geht es um Lebensmittel die länger halten wie zum Beispiel Nudeln, Müsli und Tee.

Wir packen für euch die Tüten ihr zahlt sie an der Kasse und der Isartaler Tisch bringt sie direkt zu den Menschen die es benötigen.

 

EDEKA Simmel
Wolfratshauser Str. 110, 82049 Pullach im Isartal

VOR ORT Bildrätsel

Nase hoch beim Spazierengehen durch den Münchner Süden!

Denn dann können Sie nicht nur die Wipfel alter Bäume bewundern, sondern auch originell gestaltete Wetterfahnen  und Turmspitzen.  Tiere wie Hirsche oder Dackel , aber auch Symbole von Handwerksinnungen zieren alte Dächer…. oder auch eine Brezel..

 

In der Diefenbachstraße 1 etwa ist oben auf dem Dach – eine Brezel.
Dieses Gebäck hat eine Jahrhunderte alte Tradition und die regional vielfältige Kunst ihrer Herstellung wurde sogar der UNESCO als immaterielles Kulturerbe vorgeschlagen (Die Kunst der Franzosen, Baguettes zu backen zählt seit diesem Herbst übrigens schon zum Welterbe!).

Der Name Brezel wird vom lateinischen „brachium“  (Arm) abgeleitet – wohl bezogen auf die verschlungenen Teigschnüre, die an vor der Brust verschränkte Arme erinnern.

Seit dem Mittelalter galt die Brezel als Zeichen der Bäckerzunft – schon im 12. Jahrhundert gab es Darstellungen von Brezeln als Fastenspeise.
Über die Frage „Wer hats erfunden?“ wird schon länger kontrovers diskutiert. Heutzutage gibt es das Laugengebäck in Bayern und Baden-Württemberg, inÖsterreich, der Schweiz und dem Elsass. Das Gebäck findet sich aber auch in der Sprache: Vom „Aufbrezeln“ bis zum Sturz, bei dem es „einen zerbrezelt“.

Vor dem Garibaldi Solln war dort ein Schuhladen beheimatet. Wer weiß, ob das Gebäude an der Diefenbachstraße ganz früher eine Bäckerei beherbergte?

Diefenbachstraße 1, Solln, München; Villa, Neurenaissance, 1901 von August Reiner; mit anschließendem runden Eckpavillon (Ecke Sollner Straße), 1924 von Richard Kauffmann (Quelle: Wikimedia)

Beitrag von: Anja Salewsky von
wilde_freude_muenchen (Instagram)a.salewsky@gmx.de